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innO­sci-Stu­die: Open­ness in inter­na­tio­na­ler Wis­sen­schafts- und Innovationspolitik

Was Deutschland lernen kann

Was kann Deutschland von internationaler Wissenschafts- und Innovationspolitik lernen, wenn es um die Förderung von Offenheit geht? Diese Frage beantwortet eine neue Studie, die innOsci – das Forum für offene Innovationskultur im Stifterverband – nun veröffentlicht hat. Die Studie analysiert die verschiedenen Instrumente zur Förderung von Offenheit sowie aktuelle Entwicklungen und Vorreiterstaaten. Basis der Analyse, die von der Innovations-Beratung winnovation erstellt wurde, waren 88 Beispiele aus 27 Ländern. Davon zeigen 15 Best Practices, dass fortschrittliche Politik offene Wissenschaft und offene Innovation größer denkt und ein gemeinsames Ökosystem von Wissenschaft und Innovation stärkt. Das Co-Creation Funding der Förderagentur Business Finland ist solch ein Best Practice: Mit Blick auf internationale Geschäftsmöglichkeiten werden in einer sehr frühen Phase neuartige Partnerschaften gefördert zur gemeinsamen Entwicklung von Forschungs- und Innovationsideen.

Während offene Wissenschaft in vielen Ländern bereits zur Standardpraxis gemacht wurde, wird offene Innovation kaum systematisch in Strategien verankert. Ein positives Gegenbeispiel bietet die Open Innovation Strategie für Österreich, die die Handlungsfelder Kultur und Kompetenzen, Netzwerke und Kooperationen, sowie Ressourcen und Rahmenbedingungen adressiert. In der Wissenschaftspolitik kann Deutschland bspw. von den Niederlanden und ihrer Initiative „Room for everyone’s talent“ lernen, und offene Wissenschaft größer denken durch neue Karrieremodelle und Bewertungskriterien für die Wissenschaft. Die deutsche Innovationspolitik gewänne z.B. durch eine Ausrichtung an Bedürfnisse von Nutzer:innen in Wirtschaft und Gesellschaft, wie es das National Innovation Center for Ageing in Großbritannien vormacht. Offene Innovation in die Verwaltung zu bringen, bzw. selber Vorreiter in Sachen Offenheit zu werden, zeigt Dänemark mit ihrer Offenlegung von Registerdaten. Diese und weitere in der Studie vorgestellten Impulse für offene Wissenschafts- und Innovationspolitik sollte Deutschland nutzen, um als Staat, bzw. in internationaler Zusammenarbeit, Innovationen und Lösungen für gesamtgesellschaftliche Herausforderungen voranzutreiben.

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