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    Die Workshops mit Transferpraktikern im Rahmen des Projektes OpenTransfer haben ergeben, dass die Berührungspunkte an öffentlichen Forschungseinrichtungen mit OpenX sehr unterschiedlich sind. Teilweise wurden bereits Strukturen, wie Open-Science-Büros oder Stabsstellen geschaffen, Leitlinien formuliert und WissenschaftlerInnen sensibilisiert, teilweise liegen noch gar keine Aktivitäten in dem Themenbereich vor. Wer schon einmal mit Open Data, Open Access, Open Source, Open Review, Open Educational Ressources, Open Innovation oder möglichen weiteren Open-Themen zu tun hatte, kann von Herausforderungen berichten. Das fängt bereits mit ganz praktischen Problemen an, dass Daten überhaupt auffindbar sein müssen, die teilweise erst nach 10 Jahren offengestellt werden. Dazu kommt die Klärung der Rechtefrage, für die viel Beratungskapazität und juristische Kenntnisse erforderlich ist. Nicht zuletzt ist aber auch die Kommerzialisierung schwierig, wenn unter dem Credo von Open Innovation sich manche Unternehmen gerne am Buffet bedienen, kleine und junge Unternehmen ggf. das Nachsehen haben und WissenschaftlerInnen sich einmal mehr eher für die Publikation als für die Patentierung ihrer wertvollen Forschungsergebnisse entscheiden.

    OPEN ist m. E. ein wichtiger Trend in Richtung größeren Impact im Transfer und mehr Innovationen, aber auch eine weitere große Herausforderung für Transferakteure in der Interaktion mit Stakeholdern im WTT.

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