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Unter­neh­men in Deutsch­land sind auf viel­fäl­ti­ge Art und Wei­se vom Kli­ma­wan­del betrof­fen. Dies löst in den Unter­neh­men nicht nur Umwelt­in­no­va­tio­nen aus, die die Aus­wir­kun­gen der Kli­ma­ver­än­de­run­gen abfe­dern sol­len, son­dern auch sons­ti­ge Inno­va­tio­nen, zeigt eine aktu­el­le Stu­die des ZEW Mann­heim gemein­sam mit der Hoch­schu­le für ange­wand­te Wis­sen­schaf­ten Augsburg. 

Der Kli­ma­wan­del wirkt sich auf die Durch­füh­rung von Umwelt­in­no­va­tio­nen hin­sicht­lich neu­er Pro­duk­te und neu­er Pro­zes­se in den Unter­neh­men unter­schied­lich aus. „Wich­ti­ger Anstoß für Umwelt-Pro­dukt­in­no­va­tio­nen ist oft – wenig über­ra­schend – die stei­gen­de Nach­fra­ge nach kli­ma­freund­li­chen Pro­duk­ten. Die Unter­neh­men kon­zen­trie­ren sich vor allem auf Inno­va­tio­nen, die zu einem gerin­ge­ren Ener­gie­ver­brauch des Pro­dukts füh­ren“, sagt Stu­di­en-Koau­tor Dr. Chris­ti­an Ram­mer, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter des ZEW-For­schungs­be­reichs „Inno­va­ti­ons­öko­no­mik und Unter­neh­mens­dy­na­mik“. Auch staat­li­che Regu­lie­run­gen, die dem Kli­ma­wan­del ent­ge­gen wir­ken sol­len, tra­gen dazu bei, dass Unter­neh­men ver­stärkt Umwelt-Pro­dukt­in­no­va­tio­nen vor­neh­men. Eine stei­gen­de Kun­den­nach­fra­ge und Kli­ma­po­li­tik sto­ßen aber auch Umwelt-Pro­zes­s­in­no­va­tio­nen in den Unter­neh­men an, die bei­spiels­wei­se CO2-Emis­sio­nen ver­rin­gern oder fos­si­le durch erneu­er­ba­re Ener­gie­trä­ger ersetzen.

Aber auch bei den Inno­va­tio­nen, die nicht auf die Ver­bes­se­rung des Umwelt­schut­zes abzie­len, stel­len die Stu­di­en­au­toren Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels fest. „Die Nach­fra­ge nach kli­ma­neu­tra­len Pro­duk­ten löst auch sons­ti­ge Pro­dukt­in­no­va­tio­nen aus. Dies deu­tet dar­auf hin, dass Kli­ma­neu­tra­li­tät auch für neue Pro­duk­te rele­vant ist, die nicht die Ver­rin­ge­rung nega­ti­ver Umwelt­aus­wir­kun­gen zum Ziel haben“, so Ram­mer. Wei­ter­hin sto­ßen stei­gen­de Kos­ten infol­ge des Kli­ma­wan­dels sons­ti­ge Pro­zes­s­in­no­va­tio­nen an, denn auf­grund der höhe­ren Ener­gie- und Kli­ma­kos­ten müs­sen Unter­neh­men oft­mals ihre Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se anpassen.

Die empi­ri­sche Ana­ly­se beschäf­tigt sich mit der Fra­ge, wie Unter­neh­men in Deutsch­land ihre Inno­va­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten ändern, wenn sie ver­schie­de­nen Fol­gen des Kli­ma­wan­dels aus­ge­setzt sind. Dafür nut­zen die Stu­di­en­au­toren Daten zu 8.462 Unter­neh­men mit min­des­tens fünf Mit­ar­bei­tern/-innen, die im Rah­men des Com­mu­ni­ty Inno­va­ti­on Sur­veys der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on im Jahr 2021 erho­ben wur­den. Für die Umfra­ge­wel­le 2021 wur­de unter ZEW-Betei­li­gung ein Maß ent­wi­ckelt, das abbil­det, wie stark Unter­neh­men vom Kli­ma­wan­del betrof­fen sind. Es berück­sich­tigt vier Dimen­sio­nen, wie sich Ver­än­de­run­gen des Kli­mas auf Unter­neh­men aus­wir­ken: ers­tens direk­te Ein­flüs­se von extre­men Wet­ter­be­din­gun­gen (zum Bei­spiel Sturm­schä­den), zwei­tens Kos­ten zur Anpas­sung an die Aus­wir­kun­gen von Kli­ma­ver­än­de­run­gen (zum Bei­spiel eine Reor­ga­ni­sa­ti­on von Pro­duk­ti­on und Aus­lie­fe­rung bei sehr hohen Tem­pe­ra­tu­ren), drit­tens Poli­tik­maß­nah­men, die den Kli­ma­wan­del abfe­dern sol­len (zum Bei­spiel Emis­si­ons­steu­ern) und vier­tens eine ver­än­der­te Kun­den­nach­fra­ge nach kli­ma­freund­li­chen Produkten.

Wer­den alle vier Maße zusam­men betrach­tet, ist für eine Mehr­heit von ins­ge­samt 60,8 Pro­zent der Unter­neh­men min­des­tens eine der beschrie­be­nen Fol­gen des Kli­ma­wan­dels für ihr Geschäft sehr oder mode­rat rele­vant. Die größ­ten Antei­le an Unter­neh­men, die vom Kli­ma­wan­del betrof­fen sind, fin­den sich in den Bran­chen Ener­gie­ver­sor­gung und Berg­bau (55,9 Pro­zent) sowie Trans­port und Lage­rung (50,8 Pro­zent). Am wenigs­ten betrof­fen sind laut ZEW-Stu­die die Bran­chen Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Pro­gram­mie­rung und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie (10,2 Pro­zent) sowie Recht, Buch­hal­tung, Bera­tung und Wer­bung (5,5 Prozent).

Die Stu­die ist hier kos­ten­frei als PDF verfügbar.

Bei­trags­bild Design: © Niklas Gün­ther über Canva(.)com

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Quelle @h_da
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