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Inter­view: Digi­tal ist anders, aber möglich!

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Alexander Henn

Stim­mungs­bild zum Umgang mit der Coro­na-Pan­de­mie und Digitalisierung
von den Trans­fers­couts und dem Pro­jekt­ko­or­di­na­tor Dr. Uwe Netz aus dem Pro­jekt Inno­va­ti­on Hub 13.

 

COVID-19 hat auch im Arbeits­le­ben so eini­ges auf den Kopf gestellt – wie hat sich eure Arbeit und die des Inno­va­ti­on Hub 13 verändert?

Mar­co Lub­osch: Fan­gen wir mit dem Offen­sicht­li­chen an: Der Trend ging ja über­all von abge­sag­ten und ver­scho­be­nen zu digi­ta­len Ver­an­stal­tun­gen. Davon war natür­lich auch der Inno­va­ti­on Hub 13 betrof­fen. Gene­rell hat die Zahl der Ver­an­stal­tun­gen in allen Berei­chen schon eher abge­nom­men. Dadurch ging lei­der auch die Zahl der direk­ten Kon­tak­te und des direk­ten Aus­tauschs zurück. Durch unse­re Zusam­men­ar­beit an fünf unter­schied­li­chen Inn­o­Hub-Stand­or­ten schon vor der Coro­na-Pan­de­mie hat­ten wir aber bereits mit diver­sen digi­ta­len Tools vor­ge­sorgt. Letz­ten Endes sind auch die Unter­neh­men inzwi­schen deut­lich bes­ser, z. B. auf Video­kon­fe­ren­zen, ein­ge­stellt, dadurch konn­ten wir die Situa­ti­on sehr gut auffangen.

Dr. Cars­ten Hil­le: Es gibt ja mitt­ler­wei­le ein gan­zes Dickicht an Video­kon­fe­renz­tools! Wir könn­ten fast schon ein Review über die Vor- und Nach­tei­le der ein­zel­nen Tools schrei­ben – von A wie alfa­view bis Z wie Zoom… Unse­re inter­ne Abstim­mung wur­de durch das Home­of­fice natür­lich auch her­aus­for­dern­der, gera­de der Ideen­aus­tausch auf dem kur­zen Dienst­weg ist so schon stark beein­träch­tigt. Und trotz gemein­sa­mer, wöchent­li­cher Abstim­mung nimmt das eigen­stän­di­ge Arbei­ten und Ent­schei­den ein­fach stark zu. Unse­re Trans­fers­cout-Tref­fen waren eben­falls nur noch digi­tal mög­lich, und auch die Ein­ar­bei­tung neu­er Kolleg:innen erfolg­te prak­tisch nur online.

Dr. Uwe Netz: Ja, sowohl mit Exter­nen als auch unter­ein­an­der hat­ten wir alle deut­lich weni­ger direk­te Kon­tak­te. Dadurch haben wir intern sehr viel auf Mat­ter­most und Big Blue But­ton zurück­ge­grif­fen, was aber gut funk­tio­niert hat.

Dr. Cars­ten Hil­le: Ein wei­te­rer Punkt ist auch die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie, die ins­be­son­de­re im Fal­le von Home­schoo­ling nicht immer gege­ben ist. Das The­ma fle­xi­ble­re Arbeits­zei­ten ist also ein zwei­schnei­di­ges Schwert – hat­te aber auch den Vor­teil, dass bei­spiels­wei­se unse­re exter­nen Kon­tak­te hier auch deut­lich fle­xi­bler und teil­wei­se schnel­ler zu errei­chen waren.

 

Hat die­se unge­wöhn­li­che Situa­ti­on rück­bli­ckend noch wei­te­re posi­ti­ve Aspek­te hervorgebracht?

Dr. Uwe Netz: Ein Vor­teil vom Home­of­fice ist für mich defi­ni­tiv das deut­lich kon­zen­trier­te­re Arbeiten.

Mar­co Lub­osch: Die Akzep­tanz für Video­kon­fe­ren­zen und digi­ta­le Lösun­gen all­ge­mein ist nach mei­ner Wahr­neh­mung bei allen immens gestiegen.

Dr. Cars­ten Hil­le: Ja, es fand end­lich mal eine Aus­ein­an­der­set­zung mit den gan­zen digi­ta­len Tools, die ja auch schon vor­her ver­füg­bar waren, statt. Gefühlt haben wir so mit der Umstel­lung auf digi­ta­le Ver­an­stal­tun­gen tat­säch­lich mehr Teil­neh­men­de errei­chen kön­nen, als bei Vor-Ort-Ver­an­stal­tun­gen an den Hoch­schul-Cam­pi. Und auch ein hybri­des For­mat, also einer vir­tu­el­len Ver­an­stal­tung im grö­ße­ren Rah­men mit nach­fol­gen­den Vor-Ort-Tref­fen in the­ma­tisch-fokus­sier­tem Rah­men, scheint in Hin­blick auf Nach­hal­tig­keit, Zeit- und Kos­ten­er­spar­nis sinn­voll zu sein.

Wel­che Pro­jek­te sind 2020 beson­ders gut gelau­fen? Was waren eure per­sön­li­chen Highlights?

Dr. Mathi­as Köh­ler: Als einer der neu­en Leicht­bau-Trans­fers­couts ste­hen da die vie­len inter­es­san­ten Ein­bli­cke in mein neu­es Auf­ga­ben­ge­biet beim Inno­va­ti­on Hub 13 und der Start der neu­en Pro­jek­te „Nano­re­sist“ und „INTENS“ ganz oben auf mei­ner Liste.

Dr. Cars­ten Hil­le: Ich möch­te da beson­ders den Vor-Ort-Inno­Mix „Was­ser“ Anfang März nen­nen, der zahl­rei­che Anknüp­fungs­punk­te für wei­te­re Akti­vi­tä­ten bot, wie z.B. die nach­fol­gen­den – nun vir­tu­el­len – Gesprä­che bis hin zur Antrag­stel­lung „Mobi­PIC“ im Rah­men des BMBF-Calls „Pho­to­ni­sche Ver­fah­ren zur Erken­nung und Bekämp­fung mikro­biel­ler Belas­tun­gen“ im Juni. Auch das vir­tu­el­le IBID-Sym­po­si­um zu aktu­el­len Trends in der Mikro­bi­om-For­schung im Okto­ber zusam­men mit unse­rem regio­na­len Part­ner gly­co­netBB, das ursprüng­lich als Vor-Ort-Event geplant war, war eine tol­le Veranstaltung.

Dr. Uwe Netz: Mein High­light waren auch die tol­len neu­en Mitarbeiter:innen in unter­schied­li­chen Berei­chen. Außer­dem konn­ten wir unse­ren geplan­ten Show­room auf dem Cam­pus der TH Wildau end­lich beauf­tra­gen und freu­en uns schon auf des­sen Eröff­nung im nächs­ten Jahr.

Was könn­te 2021 bes­ser laufen? 

Dr. Mathi­as Köh­ler: Ich hof­fe dar­auf, dass wie­der mehr Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den können.

Dr. Uwe Netz: Ja, Online-Ver­an­stal­tun­gen funk­tio­nie­ren zwar gut, aber das vir­tu­el­le Netz­wer­ken müs­sen wir noch geziel­ter betrei­ben, da das „sich spon­tan über den Weg lau­fen“ ja weg fällt. Außer­dem wol­len wir die vir­tu­el­le Kol­la­bo­ra­ti­on noch wei­ter ausbauen.

Dr. Cars­ten Hil­le: Ich wün­sche mir noch mehr Ver­an­stal­tun­gen des Netz­werk­for­mats Inno­Mix, am bes­ten im hybri­den For­mat, also mit vir­tu­el­lem Auf­takt und anschlie­ßen­den Fol­ge­tref­fen vor Ort. Und ich freue mich dar­auf, dass wir end­lich unse­re Show­room-Kon­zep­te umset­zen kön­nen, dann hof­fent­lich auch mit vie­len rea­len Events in den Show­room-Loca­ti­ons. Außer­dem wol­len wir die aktu­el­le Prä­senz und unse­re bis­he­ri­gen Ange­bo­te auf der Web­sei­te des Inno­va­ti­on Hub 13 noch wei­ter aus­bau­en, dar­un­ter das Inno­Ra­dar, wei­te­re VR-Tou­ren, und noch mehr aktu­el­le Berich­te.

 

 

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