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EU för­dert Pro­jekt unter Koor­di­na­ti­on der Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver mit ins­ge­samt 13 Mil­lio­nen Euro 

Die Res­sour­cen bio­lo­gi­scher Viel­falt so zu nut­zen, dass sie bewahrt blei­ben und bereits geschä­dig­te Öko­sys­te­me sich gleich­zei­tig rege­ne­rie­ren kön­nen: Das ist das Ziel des euro­pa­wei­ten For­schungs­vor­ha­bens SELINA, des­sen Koor­di­na­ti­on an der Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver (LUH) ange­sie­delt ist und das zum 01. Juli 2022 star­tet. Die Euro­päi­sche Uni­on (EU) för­dert das Pro­jekt inner­halb ihres neu­en HORI­ZON-For­schungs­rah­men­pro­gramms mit einem Gesamt­vo­lu­men von 13 Mil­lio­nen Euro. Ins­ge­samt sind 50 Part­ner aus allen 27 EU-Mit­glieds­staa­ten, Nor­we­gen, der Schweiz, Isra­el und Groß­bri­tan­ni­en betei­ligt. Hin­zu kom­men wei­te­re Part­ner aus Poli­tik, Ver­wal­tung und Wirt­schaft. Der Pro­jekt­na­me SELINA steht für Sci­ence for Evi­dence-based and sus­tainab­Le decIsi­ons about Natu­ral capital.

Im Hin­ter­grund des For­schungs­vor­ha­bens steht die EU-Bio­di­ver­si­täts­stra­te­gie 2030, die im Mai 2020 beschlos­sen wur­de. Mit der Bio­di­ver­si­täts­stra­te­gie ver­folgt die EU einen lang­fris­ti­gen Plan zum Schutz der Natur und zur Umkeh­rung der Schä­di­gung der Öko­sys­te­me. Dazu sieht sie eine Rei­he kon­kre­ter Maß­nah­men und Ver­pflich­tun­gen vor, zu denen auch das neue Pro­jekt zählt. „Mit dem SELI­NA-Pro­jekt haben wir nun den ent­spre­chen­den Rah­men, um Erkennt­nis­se aus der Wis­sen­schaft zu Öko­sys­te­men und ihren Leis­tun­gen zu bün­deln und dann gezielt für die Unter­stüt­zung nach­hal­ti­ger Ent­schei­dun­gen im öffent­li­chen und pri­va­ten Sek­tor nutz­bar zu machen“, erklärt Prof. Dr. Ben­ja­min Burk­hard, Insti­tut für Phy­si­sche Geo­gra­phie und Land­schafts­öko­lo­gie an der LUH, der das Vor­ha­ben koordiniert.

Hat­te das am glei­chen Insti­tut koor­di­nier­te Vor­gän­ger­pro­jekt ESMERALDA noch das Ziel eine Bestands­auf­nah­me und Bewer­tung von Öko­sys­te­men, deren Res­sour­cen und mög­li­chen Leis­tun­gen, den soge­nann­ten Öko­sys­tem­leis­tun­gen, vor­zu­neh­men, so geht es nun bei SELINA um die Umset­zung: Die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren erar­bei­te­ten Metho­den und Daten zu Öko­sys­tem­leis­tun­gen sol­len nun euro­pa­weit in 15 Ein­zel­pro­jek­ten pra­xis­nah und bei­spiel­haft auf unter­schied­li­chen räum­li­chen Ebe­nen ange­wen­det wer­den. Dabei sind auch nam­haf­te Part­ner aus der Wirt­schaft wie etwa der Geträn­ke­her­stel­ler Coca-Cola, das nor­we­gi­sche Finanz­un­ter­neh­men Storebrand oder regio­na­le Was­ser­ver­sor­ger mit im Boot. Die Ergeb­nis­se sol­len im Anschluss als Vor­bild die­nen und bei künf­ti­gen Ent­schei­dungs­pro­zes­sen in Wirt­schaft und Poli­tik Berück­sich­ti­gung finden.

Das Haupt­ziel von SELINA ist die Schaf­fung von anwend­ba­ren Emp­feh­lun­gen für Ent­schei­dungs­fin­dun­gen, die auf wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­gen basie­ren. Gleich­zei­tig soll das For­schungs­vor­ha­ben not­wen­di­ge, gesell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen zum Schutz und zur nach­hal­ti­gen Nut­zung der Umwelt ansto­ßen. Am Bei­spiel Wei­zen­an­bau erklärt bedeu­tet das, dass vor einem mög­li­chen Anbau zunächst geklärt wird, wie viel Acker­flä­che in wel­chem Zustand benö­tigt wer­den, um den Bedarf der Bevöl­ke­rung zu decken, und wo sich Flä­chen befin­den, die sich für den nach­hal­ti­gen Anbau eig­nen. Über­nutz­te Äcker und beschä­dig­te Wäl­der könn­ten so die Mög­lich­keit bekom­men, sich zu rege­ne­rie­ren und gleich­zei­tig nach­hal­tig genutzt zu wer­den. Auch poten­zi­el­le Kon­flik­te, etwa im Zusam­men­hang mit Flä­chen für erneu­er­ba­re Ener­gien, sol­len in die­sem Zusam­men­hang erkannt und ent­schärft werden.

Bei­trags­bild: Inter­na­tio­na­les For­schungs­vor­ha­ben soll nach­hal­ti­ge Nut­zung von Öko­sys­te­men för­dern – © Burkhard/LUH

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Quelle @h_da
✍️@HolgerMauelsha1

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