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Im Netz­werk der KIT Indus­try Experts enga­gie­ren sich ehe­ma­li­ge Stu­die­ren­de und Beschäf­tig­te des KIT ehren­amt­lich für einen leben­di­gen Aus­tausch zwi­schen Wis­sen­schaft und Wirt­schaft. Was moti­viert die Mit­glie­der zum Enga­ge­ment? Mit wel­chen Vor­stel­lun­gen haben sie sich für das Netz­werk ent­schie­den? Und wie enga­gie­ren sie sich kon­kret im Wis­sens- und Tech­no­lo­gie­trans­fer? Wir haben dazu mit zwei Experts gesprochen.

Unter dem Mot­to „Gemein­sam für Wirt­schaft und Wis­sen­schaft“ enga­gie­ren sich ehe­ma­li­ge For­schen­de, Beschäf­tig­te und Stu­die­ren­de des KIT ehren­amt­lich im Netz­werk der KIT Indus­try Experts. Mit ihren Pra­xis­er­fah­run­gen aus ihren beruf­li­chen Tätig­kei­ten in Indus­trie­un­ter­neh­men auf der gan­zen Welt geben sie durch ihr Enga­ge­ment im Netz­werk für den Wis­sens- und Tech­no­lo­gie­trans­fer am KIT etwas zurück. Die Ver­zah­nung von wis­sen­schaft­li­cher For­schung und dem Erfah­rungs­schatz der Experts bie­tet für alle Betei­lig­ten einen Mehr­wert! Wir haben zwei Mit­glie­der der KIT Indus­try Experts zum Inter­view getrof­fen, um mehr über ihre Moti­va­ti­on und Erfah­run­gen im Netz­werk zu erfahren.

 

Star­ke Ver­bin­dung pflegen

Klaus Hepp, Geschäfts­füh­rer VULKAN do Bra­sil Ltda. (Bild: Inno­va­tions- und Rela­ti­ons­ma­nage­ment / KIT)

Als lang­jäh­ri­ges Mit­glied des Alum­ni- und auch des spe­zia­li­sier­ten Experts-Netz­werks ist Klaus Hepp bereits seit sei­nem Stu­di­um mit dem KIT eng ver­bun­den. Er ver­folgt inzwi­schen aus Bra­si­li­en die Ent­wick­lun­gen sei­ner Alma Mater. Zuletzt war er 2019 zu Gast am Cam­pus des KIT, um sich über eine Tech­no­lo­gie aus dem Bereich Elek­tro­tech­nik zu infor­mie­ren und eine poten­zi­el­le Zusam­men­ar­beit aus­zu­lo­ten – initi­iert durch die Netz­werk­ar­beit bei KIT Indus­try Experts.

  • Name: Klaus Hepp
  • Stu­di­en­fach/-zeit am KIT: Stu­di­um Che­mie­in­ge­nieur­we­sen von 1979 bis 1984
  • Posi­ti­on: Geschäfts­füh­rer VULKAN do Bra­sil Ltda.
  • Bran­che: Metall­in­dus­trie, Antriebs­tech­nik, Anla­gen­bau, Schwerindustrie
  • Mit­glied bei den KIT Indus­try Experts seit: Novem­ber 2018

 

 

Herr Hepp, Sie haben bis 1984 am KIT stu­diert. Erzäh­len Sie uns doch kurz von Ihrer Zeit am KIT.

Klaus Hepp: Das war rück­bli­ckend eine sehr inter­es­san­te Zeit. Bevor ich nach Karls­ru­he kam, hat­te ich ehr­li­cher­wei­se kaum eine Vor­stel­lung, wie so ein Stu­den­ten­le­ben an der Uni statt­fin­det. Die ers­ten Wochen war erst­mal eine Ein­ge­wöh­nungs­pha­se, um sich an das Pen­sum im Stu­di­en­all­tag zu gewöh­nen. Ich habe sehr vie­le Erfah­run­gen im Vor­di­plom gesam­melt, die mich bis heu­te geprägt haben. Ich hat­te zwi­schen­zeit­lich auch mal Zwei­fel, ob das Stu­di­en­fach das rich­ti­ge für mich ist. Aber eine Aus­lands­er­fah­rung in Süd­afri­ka hat mich dar­in bestärkt, dran zu blei­ben. Ich war drei Mona­te dort und habe in die Arbeits­welt eines Inge­nieurs in einem Indus­trie­un­ter­neh­men rein­ge­schnup­pert. Mit die­ser Moti­va­ti­on habe ich dann in sehr kur­zer Zeit in Karls­ru­he mein Diplom mit Erfolg abge­schlos­sen. Nach dem Mot­to: „Ende gut, alles gut“.

Nach mei­nem Abschluss stan­den mir bei­de Wege offen: Ent­we­der wei­ter in der For­schung arbei­ten oder einen Job in der Indus­trie anneh­men. Ich hat­te aber, auch auf­grund mei­ner Süd­afri­ka-Erfah­rung, einen gro­ßen Drang, schnell im Job, in der Indus­trie und mög­lichst inter­na­tio­nal zum Ein­satz zu kom­men. In mei­nem ers­ten Job traf ich auch gleich auf eini­ge wei­te­re KIT­ler, was mich sehr posi­tiv über­rasch­te. Als jun­ger Berufs­an­fän­ger war das natür­lich auch unter sozia­len Aspek­ten ein super Ein­stieg. Im Nach­hin­ein war ich sehr, sehr zufrie­den mit allen Erfah­run­gen am KIT und in Karls­ru­he. Ein har­tes Stu­di­um, das einen aber sehr gut auf den Beruf vor­be­rei­tet, weil man dis­zi­pli­nier­tes, kon­zen­trier­tes Arbei­ten als Tugend mitbekommt.

 

KIT Indus­try Expert bedeu­tet Ehren­amt. War­um ist es Ihnen wich­tig, sich ehren­amt­lich für das KIT zu engagieren?

Klaus Hepp: Ich habe fest­ge­stellt, dass sich die deut­sche Uni­ver­si­täts­land­schaft in den letz­ten Jah­ren rasend ent­wi­ckelt; im Sin­ne einer Öff­nung hin zur Gesell­schaft und zur Indus­trie. Zu mei­ner Zeit als Stu­dent waren das noch getrenn­te Wel­ten, die rela­tiv wenig Ver­bin­dung hat­ten. Die Ver­net­zung ist inzwi­schen ein Grund­prin­zip gewor­den. Es ist auch für die Uni wich­tig, För­de­rungs­mög­lich­kei­ten aktiv zu nut­zen, wie zum Bei­spiel Koope­ra­tio­nen mit der Indus­trie. Und für die Gesell­schaft ist es wich­tig zu erken­nen, dass her­vor­ra­gen­de Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten nach­her bedeu­ten­de Auf­ga­ben in Tech­nik und Wis­sen­schaft über­neh­men kön­nen. Daher soll­te das KIT als Uni­ver­si­tät mit Gesell­schaft, Poli­tik und Wirt­schaft eng ver­zahnt sein.

War­um ich mich hier enga­gie­re? Ein star­kes Argu­ment ist die Dank­bar­keit. Ich bin sehr dank­bar für die schö­ne Zeit und die tol­le Aus­bil­dung, die ich am KIT erlan­gen konn­te. Damit ein­her geht, dass es nicht nur Geber und Neh­mer geben kann, son­dern alle die neh­men, soll­ten auch etwas zurück­ge­ben. Dann funk­tio­niert es. Und in dem Sin­ne den­ke ich, wenn ich eine tol­le beruf­li­che Kar­rie­re machen konn­te, dann unter ande­rem auch dank der guten Aus­bil­dung am KIT.

Ich habe vor sie­ben Jah­ren im Unter­neh­men Vul­kan eine Ent­wick­lungs­ab­tei­lung neu gegrün­det. Wir als klei­ne­res Unter­neh­men mit eher begrenz­ten Res­sour­cen haben dann schnell fest­ge­stellt, dass wir auf Input von außen ange­wie­sen sind – in Bezug auf neue Tech­no­lo­gien und Wei­ter­ent­wick­lung. Da war es nahe­lie­gend, dort anzu­knüp­fen, wo ich selbst mei­ne Wur­zeln habe. In Fol­ge habe ich den Kon­takt mit dem KIT gesucht. Für uns als inter­na­tio­na­les Unter­neh­men, mit deut­schem Mut­ter­kon­zern, sind For­schungs­ein­rich­tun­gen eine Res­sour­ce, die rela­tiv ein­fach erschließ­bar ist. Des­halb die andau­ern­de Ver­bin­dung nach Karls­ru­he, gepaart mit dem Stolz, dass ich mei­nen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern hier mei­ne Ursprün­ge zei­gen kann.

 

Wie haben Sie sich seit Ihrem Bei­tritt zum Netz­werk als Mit­glied engagiert?

Klaus Hepp: Als vor eini­gen Jah­ren die ers­te Anfra­ge aus dem Exper­ten­netz­werk kam, war ich gleich begeis­tert. Ich habe mich direkt gefragt, wie ich da einen Bei­trag leis­ten kann und hab mich als neu­gie­ri­ger Mensch direkt ein­ge­schrie­ben. Ohne gro­ße Erwar­tun­gen. Um ein­fach mal zu schau­en, was da kommt. Es dau­er­te nicht lan­ge, da wur­de zu den ers­ten Aktio­nen ein­ge­la­den. Als Exper­te konn­te man sei­ne Ein­schät­zung zu kon­kre­ten Tech­no­lo­gien in einer Online-Umfra­ge abgeben.

Eines der The­men war für uns selbst von gro­ßem Inter­es­se und ich habe es im Ent­wick­lungs­team vor­ge­stellt. Über die Netz­werk­ka­nä­le haben wir dann kur­zer­hand mit dem zustän­di­gen Inno­va­ti­ons­ma­na­ger Kon­takt auf­ge­nom­men und einen Vor­ort­ter­min am KIT mit dem Ent­wick­ler der Tech­no­lo­gie orga­ni­siert. Ich habe mich mit mei­nem Team auf die Rei­se nach Deutsch­land gemacht. Aus die­sem Aus­tausch ist ein Pro­jekt her­vor­ge­gan­gen, an dem wir heu­te noch gemein­sam arbei­ten: aus einer ers­ten Stu­die ist eine Pilot­se­rie des Pro­dukts ent­stan­den, die wir momen­tan tes­ten. Es sieht bis­her sehr gut aus, sodass wir ggf. ein Pro­dukt in unse­rem Port­fo­lio durch das neu­ent­wi­ckel­te Pro­dukt im nächs­ten Jahr erset­zen wer­den. Dadurch ist ein Tech­no­lo­gie­sprung für uns mög­lich, den der Wett­be­werb noch nicht beherrscht. Gleich­zei­tig kön­nen wir mit dem neu­en Pro­dukt auch noch Kos­ten ein­spa­ren. Wir sind sehr zufrie­den. Ein ganz ande­rer Aspekt war mir jedoch dar­über hin­aus noch wich­tig. Ich woll­te mein bra­si­lia­ni­sches Team bewusst ins Pro­jekt ein­bin­den, damit sie ken­nen­ler­nen, wie man mit deut­schen For­schungs- und Ent­wick­lungs­ein­rich­tun­gen zusam­men­ar­bei­tet. In die­sem abge­steck­ten Ent­wick­lungs­pro­jekt soll­ten sie Erfah­run­gen sam­meln und alles selbst­stän­dig abwickeln.

 

Wie berei­chert Sie der Aus­tausch im Netz­werk? Was neh­men Sie für sich mit?

Klaus Hepp: Das Schö­ne ist, dass sich aus jedem Kon­takt, der über das Experts-Netz­werk neu geknüpft wird, etwas ent­wi­ckeln kann. Nicht immer unmit­tel­bar, son­dern manch­mal auch erst spä­ter. Zum Bei­spiel ist ein ehe­ma­li­ger Inno­va­ti­ons­ma­na­ger des KIT, der sich selbst­stän­dig gemacht hat, heu­te als exter­ner Tech­no­lo­giescout für uns tätig. Wir konn­ten direkt auf einer guten Basis auf­bau­en. Er ist unser „ver­län­ger­ter Arm“ nach Deutsch­land von Bra­si­li­en aus, um dort die For­schungs- und Ent­wick­lungs­land­schaft sys­te­ma­tisch zu beob­ach­ten und bei der Pro­jekt­an­bah­nung zu unter­stüt­zen. Von daher haben wir vom Netz­werk schon profitiert.

Wo immer ich kann, neh­me ich an Netz­werk­ver­an­stal­tun­gen für Alum­ni teil und gebe Feed­back bei den Tech­no­lo­gie-Umfra­gen. Die Idee, indus­trie­rei­fe Tech­no­lo­gien mit Anwen­dungs­sze­na­ri­en an die Experts her­an­zu­tra­gen, um die­se kri­tisch oder kon­struk­tiv zu hin­ter­fra­gen, fin­de ich super. Es sind nur häu­fig sehr spe­zia­li­sier­te The­men, sodass ich nicht immer eine Ver­bin­dung zum The­ma habe. Wenn ich mit mei­nem Know-how etwas bei­tra­gen konn­te, habe ich aber die Umfra­gen kom­men­tiert. Ich den­ke, die Experts wären dar­über hin­aus auch an breit­ge­fass­te­ren The­men inter­es­siert: Etwa wel­che The­men sind am KIT gera­de im Fokus? Womit befas­sen sich die Insti­tu­te? Und wo gäbe es Anknüp­fungs­punk­te mit der Industrie?

 

Was wün­schen Sie sich für das bzw. vom Netzwerk?

Klaus Hepp: Nach­dem wäh­rend der Pan­de­mie vie­le For­ma­te digi­tal statt­ge­fun­den haben und Prä­senz­ver­an­stal­tung pau­siert haben, wird die Her­aus­for­de­rung fürs Netz­werk sein, wie ein hybri­des Modell aus­se­hen kann. Wird es wie­der rei­ne Prä­senz geben? Wie sehen zukünf­ti­ge For­ma­te aus? Ich wür­de erwar­ten, dass im Netz­werk neue Mög­lich­kei­ten gebo­ten wer­den, um eine Attrak­ti­vi­tät für neue und inter­na­tio­na­le­re Experts zu schaffen.

Das Netz­werk kon­zen­triert sich gera­de noch auf den uni­ver­si­tä­ren, auf den For­schungs­be­reich, um hier die Erfah­run­gen der Alum­ni ein­zu­brin­gen. Ich wür­de mir noch wün­schen, dass es noch mehr Bei­trä­ge von Alum­ni aus der Indus­trie in ande­ren Berei­chen der Gesell­schaft gibt. Ich glau­be da ist noch Platz für noch mehr Wis­sens­trans­fer. Die offe­ne Fra­ge ist also, wie man die vie­len Berei­che zusammenbringt.

Ein ganz per­sön­li­cher Wunsch wäre noch, dass das KIT sei­ne Prä­senz in Süd­ame­ri­ka bzw. kon­kret in Bra­si­li­en stei­gert. Vie­le deut­sche Uni­ver­si­tä­ten tum­meln sich hier, und lei­der ist mei­ne Alma Mater im Ver­gleich weni­ger sicht­bar. Was sehr scha­de ist, denn das Inter­es­se der Bra­si­lia­ner an deut­scher Inge­nieurs­kunst und dem KIT ist groß.

 

Neue Ban­de knüpfen

Jani­na Cos­tard, Ent­wick­lungs­in­ge­nieu­rin bei Schott AG (Bild: Cars­ten Cos­tard / Cos­tard Fotografie)

Vor Kur­zem stieß Jani­na Cos­tard als neu­es Mit­glied zum Experts-Netz­werk dazu. In die­ser Zeit hat sie vor allem die digi­ta­len Ange­bo­te im Experts-Netz­werk ken­nen­ge­lernt, da auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie Prä­senz­tref­fen und Ver­an­stal­tun­gen in Per­so­na nahe­zu unmög­lich waren. Wie sie zum Netz­werk kam und was sie sich von der Mit­glied­schaft erwar­tet, ver­rät Frau Cos­tard im Interview.

  • Name: Jani­na Costard
  • Stu­di­en­fach/-zeit am KIT: Stu­di­en­zeit inkl. Pro­mo­ti­on: 2008 bis 2018, Elektrotechnik
  • Posi­ti­on: Ent­wick­lungs­in­ge­nieu­rin bei Schott AG
  • Bran­che: Mate­ri­al­tech­no­lo­gie, Spe­zi­al­glas und ‑kera­mik
  • Mit­glied bei den KIT Indus­try Experts seit: Dezem­ber 2021

 

Sie sind Alum­ni des KIT, Frau Cos­tard. Wie bli­cken Sie auf die Zeit am KIT zurück?

Jani­na Cos­tard: Ich habe Elek­tro­tech­nik am KIT stu­diert und sehr posi­ti­ve Erin­ne­run­gen an die Stu­di­en­zeit. Ich habe vie­le Freund­schaf­ten geschlos­sen, die noch heu­te zu mei­nen bes­ten Freun­den zäh­len. Das Stu­di­um an sich war sehr fle­xi­bel, so dass man sich inhalt­lich eige­ne Schwer­punk­te set­zen konn­te. Gleich­zei­tig wur­den die Grund­la­gen aber sehr inten­siv und fun­diert ver­mit­telt. Im Anschluss habe ich im Bereich Lithi­um-Ionen-Bat­te­rien am KIT pro­mo­viert. Auch die­se Zeit war sehr span­nend – durch vie­le Indus­trie­pro­jek­te und inter­na­tio­na­le Kon­fe­ren­zen konn­te ich hier wert­vol­le Erfah­run­gen sammeln.

 

Wie sind Sie zum Netz­werk KIT Indus­try Experts gekommen?

Jani­na Cos­tard: Man könn­te fast sagen durch „Hören­sa­gen“. Im mei­nem Netz­werk bei Lin­ke­dIn habe ich ent­deckt, dass Bekann­te von mir bereits Mit­glied bei den Experts sind. Das hat mich neu­gie­rig gemacht. Ich habe mich dann näher damit beschäf­tigt und schließ­lich um eine Mit­glied­schaft bewor­ben. Seit letz­tem Jahr bin ich nun Teil des Netz­werks und ent­de­cke noch, was es so für Ange­bo­te und Mög­lich­kei­ten gibt.

 

Was hat Sie über­zeugt, dem ehren­amt­li­chen Netz­werk beizutreten?

Jani­na Cos­tard: Vor allem mein Inter­es­se an der For­schung des KIT war aus­schlag­ge­bend für mich. Durch die regel­mä­ßi­gen Rund­schrei­ben und Ver­an­stal­tun­gen im Netz­werk, erhal­te ich Neu­ig­kei­ten aus der For­schung direkt und dar­über hin­aus auch gute Kon­tak­te zu Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen und ‑wis­sen­schaft­lern.

 

War­um inter­es­sie­ren Sie sich für die Unter­stüt­zung des Trans­fers am KIT?

Jani­na Cos­tard: Ich hal­te das KIT für ein sehr gutes Wis­sen­schafts­in­sti­tut mit inno­va­ti­ver For­schung. Jedoch ist, wie häu­fig bei der uni­ver­si­tä­ren For­schung, die Anwen­dung und der direk­te Bezug zur indus­tri­el­len Nut­zung noch aus­bau­fä­hig. Die­se Lücke lässt sich nur durch einen inten­si­ven Aus­tausch bei­der Wel­ten schlie­ßen, so wie es das Netz­werk anstrebt und fördert.

 

Was erhof­fen Sie sich von der Mit­glied­schaft im Netzwerk?

Jani­na Cos­tard: Ich arbei­te aktu­ell in der For­schung bei der Schott AG. The­ma­tisch wie auch inhalt­lich sind des­halb aktu­el­le For­schungs­trends aus meh­re­ren Grün­den hier sehr rele­vant für mich. Die Bestre­bung nach Fort­schritt und Opti­mie­rung geht direkt damit ein­her. Ich bin des­halb beson­ders an Tech­no­lo­gien und Erkennt­nis­sen des KIT in den fol­gen­den Berei­chen interessiert:

  • Mate­ri­al­ent­wick­lung mit mög­li­chem Ein­satz unse­rer Produkte
  • Ent­wick­lun­gen im Bereich grü­ne Ener­gie­ver­sor­gung, CO2-Reduk­ti­on, Energieeinsparung
  • Ent­wick­lun­gen im Bereich Digi­ta­li­sie­rung, Indus­trie 4.0 und Künst­li­che Intelligenz
  • Mate­ri­al­cha­rak­te­ri­sie­rung

Das Netz­werk ist für mich ein guter Anknüp­fungs­punkt dafür. Ein Mehr­wert ist zudem der Aus­tausch mit talen­tier­ten Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen und ‑wis­sen­schaft­lern. Schließ­lich ist die Gewin­nung poten­ti­el­ler neu­er Mitarbeiter/innen für Schott auch eine Form des Trans­fers über Köpfe.

Wir dan­ken Frau Cos­tard und Herrn Hepp für das Inter­view und wün­schen wei­ter­hin einen regen Aus­tausch im Netzwerk!

Mehr zu den KIT Indus­try Experts fin­den Sie hier.

Zum Alum­ni-Netz­werk geht es hier.

Bei­trags­bild Design: © Niklas Gün­ther über Canva(.)com

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