Quan­ten­com­pu­ting wird ein enor­mes Poten­ti­al zuge­schrie­ben, bei­spiels­wei­se wenn es um Opti­mie­rung und Simu­la­ti­on, um Logis­tik und Ver­kehr, Ener­gie­wirt­schaft, Che­mie, Medi­zin oder Mate­ri­al­wis­sen­schaf­ten geht. Auf der digi­ta­len HANNOVER MESSE hat die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft nun die ers­te Quan­ten­com­pu­ting-For­schungs­platt­form in Euro­pa prä­sen­tiert, wel­che ab jetzt Unter­neh­men und For­schungs­or­ga­ni­sa­tio­nen zu Ver­fü­gung ste­hen soll. 

In einem Gemein­schafts­pro­jekt mit IBM betreibt die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft in Ehn­in­gen nahe Stutt­gart den Quan­ten­com­pu­ter IBM Quan­tum Sys­tem One unter hie­si­gem Daten­schutz­recht. Die­ser soll eine siche­re For­schungs­platt­form bie­ten, auf der Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen quan­ten­ba­sier­te Rechen­stra­te­gien aus­pro­bie­ren, auf ihre Anwen­dungs­be­rei­che hin opti­mie­ren und die nöti­gen Kom­pe­ten­zen beim »Trai­ning on the sys­tem« auf­bau­en kön­nen. Ziel sei es laut Prä­si­dent der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft Prof. Rei­mund Neu­ge­bau­er unter ande­rem, in Deutsch­land die rasan­te Ent­wick­lung im Quan­ten­com­pu­ting aktiv mit­zu­ge­stal­ten, die nöti­ge anwen­dungs­be­zo­ge­ne Exper­ti­se auf­zu­bau­en und vor allem neue Geschäfts­mo­del­le zu entwickeln.

Auf der digi­ta­len HANNOVER MESSE am 13. und 14. April hat das Netz­werk im Live-Stream die Mög­lich­kei­ten für Indus­trie und For­schung vor­ge­stellt, die sich mit dem Quan­ten­com­pu­ter bie­ten. Die offi­zi­el­le Ein­wei­hung des Quan­ten­com­pu­ters vor Ort ist wegen der Coro­na-beding­ten Ein­schrän­kun­gen ver­scho­ben wor­den. Der genaue Ter­min wird noch bekanntgegeben.

Hier geht es zur voll­stän­di­gen Pres­se­mitt­tei­lung der Fraunhofer-Gesellschaft.

Der Gemein­sa­me Bun­des­aus­schuss (G‑BA) hat den Auf­trag, neue Ver­sor­gungs­for­men, die über die bis­he­ri­ge Regel­ver­sor­gung der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung hin­aus­ge­hen, und Ver­sor­gungs­for­schungs­pro­jek­te, die auf einen Erkennt­nis­ge­winn zur Ver­bes­se­rung der bestehen­den Ver­sor­gung aus­ge­rich­tet sind, zu för­dern. Zu die­sem Zweck hat die Bun­des­re­gie­rung einen Inno­va­ti­ons­fonds auf­ge­legt. Ziel des Inno­va­ti­ons­fonds ist eine qua­li­ta­ti­ve Wei­ter­ent­wick­lung der Ver­sor­gung in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung in Deutschland.

Das För­der­pro­jekt Ave­nue-Pal stellt am 6. Mai 2021 in einem abschlie­ßen­den Sym­po­si­um die ver­schie­de­nen Ideen und Wege zur prak­ti­schen Umset­zung einer trans­fer­ori­en­tier­ten Ver­sor­gungs­for­schung vor und dis­ku­tiert die Ergeb­nis­se. In die­sem Rah­men wer­den nicht zuletzt vor dem Hin­ter­grund des WTT im digi­ta­len Wan­del der Zeit auch neu ent­wi­ckel­te und erfolg­reich ein­ge­setz­te Instru­men­te wie etwa die Imple­men­tie­rung eines digi­ta­li­siert hin­ter­leg­ten Sup­port­sys­tems oder die Unter­stüt­zung der pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen durch eine eigens ent­wor­fe­ne App genau für die­se Ziel­grup­pe dar­ge­stellt und erläutert:

 

Erkennt­nis­se und Erfah­run­gen aus drei Jah­ren For­schung, Koope­ra­ti­on und prak­ti­scher Umset­zung: Bilanz und Aus­blick eines durch den G‑BA Inno­va­ti­ons­fonds geför­der­ten Projektes 

Die Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on Ster­ben­der durch Stär­kung der Kom­pe­ten­zen und Struk­tu­ren am Ort der letz­ten Tage und Stun­den – so lau­te­te die zen­tra­le Ziel­stel­lung des mit zwei Mil­lio­nen Euro durch den Inno­va­ti­ons­fonds des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss für Gesund­heit (G‑BA) geför­der­ten Pro­jek­tes Ave­nue-Pal (Ana­ly­se und Ver­bes­se­rung des sek­tor- und bereichs­über­grei­fen­den Schnitt­stel­len- und Ver­le­gungs­ma­nage­ments in der Pal­lia­tiv­ver­sor­gung). Kon­kret bedeu­tet dies ins­be­son­de­re, dass die Men­schen nicht län­ger unnö­ti­gen Ver­le­gun­gen zwi­schen und inner­halb der Ver­sor­ger aus­ge­setzt sein soll­ten. Zu die­sem Zweck wur­de nicht nur ein geeig­ne­tes und wis­sen­schaft­lich begrün­de­tes Hand­werks­zeug ent­wi­ckelt, son­dern dar­über hin­aus auch in zwei gro­ßen Ein­rich­tun­gen – die jeweils stell­ver­tre­tend für vie­le Tau­send bun­des­weit ver­gleich­ba­re Kran­ken­häu­ser und Pfle­ge­hei­me ste­hen – im Nor­mal­be­trieb umsich­tig ein­ge­führt, erprobt und wenn nötig ver­bes­sert. Die Ergeb­nis­se sind ein­deu­tig: die Zahl der Ver­le­gun­gen wer­den erheb­lich rück­ge­führt, die Zufrie­den­heit der betrof­fe­nen Men­schen und Hel­fer mit die­sem Vor­ge­hen ist sehr hoch.

Anläss­lich die­ser erfreu­li­chen Bilanz wer­fen aus­ge­wie­se­ne Exper­ten der betei­lig­ten Insti­tu­tio­nen und Kon­sor­ti­al­part­ner nun in einem abschlie­ßen­den Sym­po­si­um einen Blick auf die in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren gewon­ne­nen Erkennt­nis­se und Erfah­run­gen und dis­ku­tie­ren die Resul­ta­te des Gemein­schafts­pro­jekts. Ins­ge­samt 20 Refe­ren­ten geben einen Ein­blick, war­um und wie die erfolg­rei­che prak­ti­sche Umset­zung mög­lich wur­de und war­um das Pro­jekt­team glaubt, dass sich ein bun­des­wei­ter Trans­fer lohnt.

Das vom Fach­be­reich Life Sci­ence Engi­nee­ring der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Mit­tel­hes­sen (THM) orga­ni­sier­te Sym­po­si­um fin­det am 6. Mai 2021 von 13:30 bis 17:45 Uhr statt und wird auf­grund der Beschrän­kun­gen im Zuge der Coro­na-Pan­de­mie als Digi­tal­ver­an­stal­tung durchgeführt. 

Im Fokus des Sym­po­si­ums steht dabei ein brei­tes Spek­trum von Fra­ge- und Pro­blem­stel­lun­gen, die in den ver­schie­de­nen Pha­sen des Ave­nue-Pal-Pro­jek­tes Gegen­stand der Ana­ly­se, Ent­wick­lung und prak­ti­scher Umset­zung waren. So wer­den etwa vor dem Hin­ter­grund einer Ana­ly­se der gän­gi­gen Ver­le­gungs­pra­xis die im Pro­jekt rea­li­sier­ten Instru­men­te und Leit­li­ni­en vor­ge­stellt, aber auch von den kon­kre­ten Erfah­run­gen mit der Umset­zung der Leit­li­nie in einer Pfle­ge­ein­rich­tung und einem Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum berich­tet. Im Kon­text der Leit­li­ni­en­ent­wick­lung wur­den über­dies meh­re­re Ent­schei­dungs­hil­fen ent­wi­ckelt, die im Rah­men der Ent­schei­dungs­hil­fe für Not­ärz­te eben­falls exem­pla­risch zur Spra­che kommen.

Neben ver­schie­de­nen Instru­men­ten wie der Imple­men­tie­rung eines digi­ta­li­siert hin­ter­leg­ten Sup­port­sys­tems sowie der Steue­rung der Imple­men­tie­rung mit einer hier­für ent­wi­ckel­ten Balan­ce-Score-Card (BSC) oder der Unter­stüt­zung der pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen durch eine eigens ent­wor­fe­ne App genau für die­se Ziel­grup­pe wer­den auch Ergeb­nis­se der Begleit­for­schung etwa zum The­ma Com­pli­an­ce und Ethik vor­ge­stellt. Die not­wen­di­ge kom­mu­na­le und bür­ger­schaft­li­che Ein­bin­dung gehört eben­so zum The­men­spek­trum des Sym­po­si­ums wie der Trans­fer von inno­va­ti­ons­fonds-Pro­jek­ten in koope­ra­tiv-gemein­wohl­ori­en­tie­re Lösun­gen. Nicht zuletzt vor dem Hin­ter­grund der anhal­ten­den Covid-19-Pan­de­mie wer­den die Resul­ta­te und Kon­se­quen­zen einer im Ver­lauf des Jah­res 2020 durch­ge­führ­ten Stu­die zur eige­nen End­lich­keit erläu­tert und diskutiert.

Das Sym­po­si­um rich­tet sich an Betei­lig­te und Inter­es­sier­te aus den ver­schie­dens­ten Berei­chen. So gehö­ren zur Ziel­grup­pe etwa Wis­sen­schaft­ler des betrof­fe­nen Hand­lungs­fel­des und der Ver­sor­gungs­for­schung, rele­van­te Ver­bän­de und Inter­es­sen­ver­tre­ter, Kos­ten­trä­ger, Minis­te­ri­en und öffent­li­che Insti­tu­tio­nen und Fach­be­hör­den des Hand­lungs­fel­des, Betrei­ber von Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Kran­ken­häu­sern sowie Per­so­nen, die an der Stu­die zur eige­nen End­lich­keit teil­ge­nom­men bzw. die­se mul­ti­pli­ziert haben.

Die Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung ist kos­ten­los. Anmel­den kön­nen Sie sich jeder­zeit unter: https://www.transmit.de/geschaeftsbereiche/zentren/akademie/details-zur-veranstaltung/?a_id=214

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und detail­lier­te Anga­ben zum Pro­gramm des Sym­po­si­ons fin­den Sie unter: https://www.avenue-pal.de/avenue-pal-symposium

 

Das vom Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss (G‑BA) durch den Inno­va­ti­ons­fonds geför­der­te Pro­jekt Ave­nue-Pal (Ana­ly­se und Ver­bes­se­rung des sek­tor- und bereichs­über­grei­fen­den Schnitt­stel­len- und Ver­le­gungs­ma­nage­ments in der Pal­lia­tiv­ver­sor­gung) erhebt Daten dazu, wel­che Fak­to­ren bei der Ver­le­gung von Ster­ben­den in den letz­ten Lebens­ta­gen eine Rol­le spie­len. Im Rah­men die­ses Pro­jek­tes wer­den unter Feder­füh­rung des Trans­MIT-Pro­jekt­be­rei­ches für Ver­sor­gungs­for­schung (Lei­tung Diplom­psy­cho­lo­ge Prof. Dr. Wolf­gang Geor­ge), sowie in Koope­ra­ti­on mit nam­haf­ten Pro­jekt­part­nern evi­denz­ba­sier­te Leit­li­ni­en und Ent­schei­dungs­hil­fen ent­wi­ckelt, um nicht not­wen­di­ge Ver­le­gun­gen von Men­schen in deren letz­ten Lebens­pha­se in Zukunft zu ver­hin­dern. Der Gemein­sa­me Bun­des­aus­schuss (G‑BA) hat den Auf­trag, neue Ver­sor­gungs­for­men, die über die bis­he­ri­ge Regel­ver­sor­gung der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung hin­aus­ge­hen, und Ver­sor­gungs­for­schungs­pro­jek­te, die auf einen Erkennt­nis­ge­winn zur Ver­bes­se­rung der bestehen­den Ver­sor­gung aus­ge­rich­tet sind, zu fördern.

 

WTT im Wan­del – das gilt nicht zuletzt und mehr noch als sonst unter Pan­de­mie­be­din­gun­gen. Gera­de im kon­kre­ten Erfah­rungs­raum begeg­nen uns tag­täg­lich die damit ver­bun­de­nen neu­en Her­aus­for­de­run­gen. Claus Schul­te, Pro­jekt­ma­na­ger der Asce­n­i­on und Mit­glied des Redak­ti­ons­teams bei Fokus­Trans­fer berich­tet aus sei­nem ver­än­der­ten Arbeitsalltag:

Einer der bes­ten Sprü­che, die ich in den letz­ten zehn Jah­ren auf­schnap­pen durf­te, lau­tet: ‚Nichts ist so schlecht, als dass es nicht für irgend­et­was gut wäre.‘ Eine nütz­li­che Ein­stel­lung, gera­de in Zei­ten der Pan­de­mie. Und ich wür­de wet­ten, dass bei einer Umfra­ge zur Fest­stel­lung von The­men mit gestei­ger­ter Wich­tig­keit und Nut­zen die ‚Digi­ta­li­sie­rung‘ einen fes­ten Platz unter den Top 5 bekä­me. Und das wahr­schein­lich quer durch die Bevöl­ke­rung und alle Berufsgruppen.

Ein­zel­han­del, Büro­all­tag, Kon­takt zu Freun­den und Fami­lie – man hat die freie Aus­wahl, um das ‚Digital‘-Thema anzu­brin­gen; und natür­lich die Schu­len. Viel­leicht einer der wich­tigs­ten Berei­che, in denen Digi­ta­li­sie­rung an Bedeu­tung gewann. Ich muss zuge­ben, für mich ent­behrt es nicht einer gewis­sen Iro­nie, wenn die Genera­ti­on der jun­gen ‚Digi­tal Nati­ves‘ auf der einen Sei­te in der Schu­le, trotz heroi­schem Ein­satz vie­ler Lehr­kräf­te, mona­te­lang auf mehr schlecht als rech­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Arbeits­mit­tel ange­wie­sen ist, und auf der ande­ren Sei­te einen Groß­teil ihrer Frei­zeit in den per­fek­ten digi­ta­len Wel­ten von Tik­Tok und Insta­gram ver­bringt. Die Not­wen­dig­keit zum digi­ta­len Aus­bau der Schu­len und Behör­den war wohl nie deutlicher.

Aber auch der Wis­sens- und Tech­no­lo­gie­trans­fer muss dazu ler­nen. Ein schö­nes Bei­spiel ergab sich bei uns im Hau­se Asce­n­i­on. Die von uns seit Jah­ren aus­ge­rich­te­te Kon­fe­renz Bio­Va­ria wird die­ses Jahr erst­mals vir­tu­ell statt­fin­den. Am 26. – 28. April ist es so weit. Zwar ist es für ein abschlie­ßen­des Urteil bezüg­lich der damit ver­bun­den Ände­run­gen noch zu früh, doch möch­te ich ein paar Les­sons Lear­ned jetzt schon mit Euch tei­len. Wo fan­gen wir an? Zunächst ist fest­zu­hal­ten, dass eine digi­ta­le Mes­se an sich nicht kom­pli­zier­ter zu orga­ni­sie­ren ist als eine Prä­senz­mes­se. Ich hof­fe, ich tue mei­nen lie­ben Kol­le­gen mit die­ser Aus­sa­ge nicht unrecht. Man soll­te sich vor Augen füh­ren, dass eine Mes­se­or­ga­ni­sa­ti­on jedes Mal ein Mam­mut­pro­jekt ist. Das­sel­be gilt für eine digi­ta­le Ver­an­stal­tung. Sie ist von den Auf­ga­ben her anders, aber vom Auf­wand in etwa ver­gleich­bar. Vie­le Aspek­te blei­ben natür­lich gleich. Im Grun­de sind hier­mit alle inhalt­li­chen The­men gemeint. Die Inves­to­ren­su­che, the­ma­ti­sche Abstim­mung, Koor­di­nie­rung der Vor­tra­gen­den et cete­ra pp. sind natür­lich alles unver­än­der­te Not­wen­dig­kei­ten. Ande­re The­ma­ti­ken kann man hin­ge­gen kom­plett aus­klam­mern. Die Unter­brin­gung der Gäs­te, die Loca­ti­on, das Essen, Räum­lich­kei­ten usw. Soweit sind das alles noch kei­ne gro­ßen Neu­ig­kei­ten, der Teu­fel liegt wie immer im Detail.

So war es zum Bei­spiel bis­her ein Leich­tes, unser Speed­da­ting beim Start­up Pitch & Part­ner Event zu orga­ni­sie­ren. Man neh­me eine in etwa glei­che Anzahl von Inves­to­ren und grün­dungs­wil­li­gen Teams, in unse­rem Fall in etwa jeweils 15, gebe jedem Inves­tor einen fes­ten Tisch und las­se die Grün­der nach fünf Minu­ten ein Plätz­chen wei­ter­zie­hen, bis jeder Geld­ge­ber mit jeder Grup­pe gespro­chen hat. Schön und simpel.

Bei der Vor­be­rei­tung des digi­ta­len Datings woll­ten wir zunächst auf eine bekann­te Video­kon­fe­renz­platt­form zurück­grei­fen und die Mee­tings hier­über durch­füh­ren. Anfangs plan­ten wir jedes Mee­ting ‘hän­disch‘ durch uns frei­zu­ge­ben und auch wie­der zu been­den. Es däm­mer­te uns dann mit der Zeit, dass wir nicht nur eine ent­spre­chend gro­ße Anzahl an Räu­men brau­chen wür­den, son­dern durch die Kraft der Kom­bi­na­to­rik, auch 15 mal 15 Mee­tings, also ins­ge­samt 225, zu koor­di­nie­ren hät­ten. Ich mei­ne in die­sem Moment der Erkennt­nis eine leich­te Farb­ver­än­de­rung hin zu blass im Gesicht der zustän­di­gen Kol­le­gin erkannt zu haben. Soll­ten 5 wei­te­re Grup­pen und 5 Inves­to­ren dazu­kom­men, was durch­aus im Bereich des Mög­li­chen liegt, hät­ten wir es mit sport­li­chen 400 Dates zu tun. Von der prak­ti­schen Durch­führ­bar­keit ein Unding. Nun muss­ten Lösun­gen her.

Es war schnell klar, dass nur ein auto­ma­ti­scher Ansatz hier hel­fen wür­de; die trau­ri­ge Alter­na­ti­ve war, das Speed­da­ting ersatz­los zu strei­chen. Zum Glück haben sich im ver­gan­ge­nen Jahr vie­le klei­ne Unter­neh­men mit maß­ge­schnei­der­ten Ange­bo­ten genau auf die­se neu­en Bedürf­nis­se ihrer poten­zi­el­len Kun­den ein­ge­schos­sen. So haben wir nach kur­zer Suche einen Anbie­ter gefun­den, der ein Sys­tem offe­riert, in dem Part­ner auto­ma­tisch mit­ein­an­der ver­bun­den und nach dem Gespräch in eine vir­tu­el­le Lob­by geführt wer­den, um sich mit dem nächs­ten frei­wer­den­den Part­ner in Kon­takt set­zen zu kön­nen. Eine fer­ti­ge und per­fek­te Lösung unse­rer Pro­ble­me, dach­ten wir. Um der Wahr­heit die Ehre zu geben: bei unse­rem ers­ten Test lief nicht alles nach Plan. Neue Ansät­ze haben halt sel­ten plug-and-play-Qua­li­tä­ten. Die­se Erkennt­nis, gepaart mit der Tat­sa­che, dass wir es mit einem Live-Event zu tun haben, bei dem unse­re Ein­griffs­mög­lich­kei­ten mini­mal sind, berei­tet uns daher immer noch etwas Sor­ge. Wir arbei­ten jedoch mit der Zuver­sicht, die Pro­ble­me adres­sie­ren und im April ein span­nen­des und unfall­frei­es Event bie­ten zu können.

Auf gutes Gelingen!

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