Um neu­en tech­ni­schen Her­aus­for­de­run­gen der Cybercrime zu begeg­nen, ist das Lan­des­kri­mi­nal­amt Rein­land-Pfalz und das Poli­zei­prä­si­di­um Mainz eine Koope­ra­ti­on mit dem Fach­be­reich Infor­ma­tik der Hoch­schu­le Worms ein­ge­gan­gen. Die zuneh­men­de Pro­fes­sio­na­li­sie­rung und Inter­na­tio­na­li­sie­rung der Cybercrime füh­re zu einem gestei­ger­ten Gefah­ren­po­ten­ti­al für Staat und Gesell­schaft. “Dies stellt Wirt­schafts­un­ter­neh­men, öffent­li­che Ein­rich­tun­gen und Ermitt­lungs­be­hör­den glei­cher­ma­ßen vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen”, heißt es in der Pres­se­mit­tei­lung der Hoch­schu­le Worms.

Die Koope­ra­ti­on soll nun allen Betei­lig­ten Mehr­wer­te bie­ten. So kön­nen die Stu­die­ren­den tech­ni­sche Kom­pe­ten­zen, Wis­sens­trans­fer im Bereich der Sicher­heit und Foren­sik von IT-Sys­te­men sowie inno­va­ti­ves Know-How ver­mit­teln. Die Poli­zei bie­tet den Infor­ma­tik-Stu­die­ren­den im Gegen­zug einen rele­van­ten Pra­xis­be­zug und möch­te zudem laut Rei­ner Hamm, dem Poli­zei­prä­si­den­ten des Poli­zei­prä­si­di­ums Mainz, die Chan­ce nut­zen, Stu­die­ren­de über die viel­fäl­ti­gen The­men der Poli­zei zu infor­mie­ren und sie für das Berufs­feld zu begeistern.

Die Par­tei­en ver­spre­chen sich ent­spre­chend viel von der Koope­ra­ti­on und sind zuver­sicht­lich, hier Wis­sens­trans­fer im Bereich der Sicher­heit und Foren­sik von IT-Sys­te­men auf den Weg brin­gen zu können.
„Unse­re Infor­ma­tik-Stu­di­en­gän­ge sind bei jun­gen Men­schen der­zeit stark nach­ge­fragt und kön­nen durch die Koope­ra­ti­on mit dem Lan­des­kri­mi­nal­amt und dem Poli­zei­prä­si­di­um nun noch anwen­dungs­nä­her aus­ge­stal­tet und Theo­rie und Pra­xis noch bes­ser ver­zahnt wer­den“, so Prof. Dr. Jens Herms­dorf, Prä­si­dent der Hoch­schu­le Worms.

Johan­nes Kunz, Prä­si­dent des Lan­des­kri­mi­nal­am­tes Rhein­land-Pfalz betont: „Die Zusam­men­ar­beit mit der Hoch­schu­le Worms ist ein wesent­li­cher Bau­stein, um unse­re Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit und Schlag­kraft in der Bekämp­fung der Cybercrime zu sichern und auszubauen“.

Hier geht es zur voll­stän­di­gen Pres­se­mit­tei­lung der Hoch­schu­le Worms: https://idw-online.de/de/news773212

Die Trans­fer­stel­len der For­schungs­ein­rich­tun­gen ste­hen zuneh­mend vor der Her­aus­for­de­rung, die Trans­fer­po­ten­zia­le an ihren Ein­rich­tun­gen aus der Viel­falt der Aus­drucks­for­men her­aus­zu­fil­tern, d. h. die­se von Leh­re, anwen­dungs­ori­en­tier­ter For­schung, Wis­sen­schafts­kom­mu­ni­ka­ti­on und ande­ren For­men der aka­de­mi­schen Wis­sen­schafts­ver­mitt­lung zu unter­schei­den. Dabei kommt ihnen ihr Know-how beim Trans­fer von Tech­no­lo­gien, einer Spe­zi­al­form von Wis­sen und des­sen Ver­wer­tung und Zufüh­rung in die wirt­schaft­li­che Wert­schöp­fung nicht zuletzt in Form von Unter­neh­mens­grün­dun­gen zugu­te. Mit der erwei­ter­ten Ziel­stel­lung auf die Schaf­fung gesell­schaft­li­cher Mehr­wer­te durch for­schungs­ba­sier­te Ver­än­de­rung, Erneue­rung und Ver­bes­se­rung bestehen­der Lösun­gen und sozia­ler Prak­ti­ken wach­sen jedoch die Anfor­de­run­gen an Instru­men­te und Metho­den zur Poten­zia­ler­schlie­ßung und Ent­wick­lung pass­ge­nau­er Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te für die öffent­li­che For­schung, die nicht zuletzt auch die Mode­ra­ti­on von Inter­es­sen und Erwar­tun­gen diver­ser außer­aka­de­mi­scher Ziel­grup­pen einschließen.

Um kon­kre­te Akti­vi­tä­ten und Maß­nah­men in die­sem Kon­text bes­ser ein­ord­nen zu kön­nen, hat der Arbeits­kreis Wis­sens­trans­fer und Gesell­schaft der Trans­fer­Al­li­anz (TA) einen pra­xis-ori­en­tier­ten Wis­sens­trans­fer-Scan­ner (kurz WT-Scan­ner) mit sie­ben Schlüs­sel­kri­te­ri­en ent­wi­ckelt, der die bis­he­ri­gen for­mu­lier­ten Ansät­ze auf­greift, sys­te­ma­ti­siert und zu einem nied­rig­schwel­li­gen Ana­ly­se­tool zur früh­zei­ti­gen Iden­ti­fi­ka­ti­on von for­schungs­ba­sier­ten Wis­sens­trans­fer­ak­ti­vi­tä­ten zusammenführt.

Der WT-Scan­ner, sein Nut­zen und sei­ne Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten wer­den im nächs­ten TA Digi­tal XCHG Mee­ting vorgestellt.

Das Mee­ting ist offen für alle Mit­glie­der der TA und fin­det statt am

2. Sep­tem­ber 2021

von 14:00  bis 15:00 Uhr

Die Ein­wahl­da­ten wer­den den Mit­glie­dern geson­dert bekanntgegeben.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen gibt es unter info@transferallianz.de

„FAIR Data Spaces“ – so heißt das vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) mit 6,3 Mil­lio­nen Euro unter­stütz­te Ver­bund­pro­jekt, das den Wis­sens­trans­fer zwi­schen For­schung und Anwen­dung ver­bes­sern soll. Ziel ist der Auf­bau eines cloud­ba­sier­ten, Dis­zi­pli­nen über­grei­fen­den Daten­raums für Wis­sen­schaft und Wirtschaft.

Das Pro­jekt steht im Kon­text bereits zwei­er bereits gestar­te­ten Initia­ti­ven: Der Natio­na­len For­schungs­da­ten­in­fra­struk­tur (NFDI) und Gaia‑X. „Mit der Natio­na­len For­schungs­da­ten­in­fra­struk­tur (NFDI) sol­len For­schungs­da­ten ver­netzt und bes­ser für Wis­sen­schafts­dis­zi­pli­nen nutz­bar gemacht wer­den. Und mit Gaia‑X wird der­zeit ein siche­res, ver­trau­ens­wür­di­ges sowie offe­nes Daten- und Infra­struk­tur­sys­tem für Euro­pa auf­ge­baut, das dazu bei­tra­gen soll, die euro­päi­sche digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät zu stär­ken“, heißt es in der Pres­se­mit­tei­lung des Pro­jekt­part­ners FIZ Karls­ru­he – Leib­niz-Insti­tut für Infor­ma­ti­ons­in­fra­struk­tur GmbH.

FAIR Data Spaces soll nun die Road­map für die Zusam­men­ar­beit der bei­den Initia­ti­ven schaf­fen, ethi­sche und recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen klä­ren und gemein­sa­me tech­ni­sche Grund­la­gen schaf­fen. Zudem soll die Nut­zung von Gaia-X-Tech­no­lo­gien für das Bereit­stel­len und Nut­zen von For­schungs­da­ten ent­lang der FAIR-Prin­zi­pi­en in ver­schie­de­nen Wis­sen­schafts­dis­zi­pli­nen und Bran­chen demons­triert wer­den. Ers­te Pro­jekt­er­geb­nis­se wer­den Ende des Jah­res erwartet.

Hier geht es zur Pres­se­mit­tei­lung des FIZ Karls­ru­he – Leib­niz-Insti­tut für Infor­ma­ti­ons­in­fra­struk­tur GmbH: https://idw-online.de/de/news772840

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