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Ave­nue-Pal-Sym­po­si­um: Ver­sor­gung von Men­schen in der letz­ten Lebens­pha­se verbessern

Der Gemein­sa­me Bun­des­aus­schuss (G‑BA) hat den Auf­trag, neue Ver­sor­gungs­for­men, die über die bis­he­ri­ge Regel­ver­sor­gung der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung hin­aus­ge­hen, und Ver­sor­gungs­for­schungs­pro­jek­te, die auf einen Erkennt­nis­ge­winn zur Ver­bes­se­rung der bestehen­den Ver­sor­gung aus­ge­rich­tet sind, zu för­dern. Zu die­sem Zweck hat die Bun­des­re­gie­rung einen Inno­va­ti­ons­fonds auf­ge­legt. Ziel des Inno­va­ti­ons­fonds ist eine qua­li­ta­ti­ve Wei­ter­ent­wick­lung der Ver­sor­gung in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung in Deutschland.

Das För­der­pro­jekt Ave­nue-Pal stellt am 6. Mai 2021 in einem abschlie­ßen­den Sym­po­si­um die ver­schie­de­nen Ideen und Wege zur prak­ti­schen Umset­zung einer trans­fer­ori­en­tier­ten Ver­sor­gungs­for­schung vor und dis­ku­tiert die Ergeb­nis­se. In die­sem Rah­men wer­den nicht zuletzt vor dem Hin­ter­grund des WTT im digi­ta­len Wan­del der Zeit auch neu ent­wi­ckel­te und erfolg­reich ein­ge­setz­te Instru­men­te wie etwa die Imple­men­tie­rung eines digi­ta­li­siert hin­ter­leg­ten Sup­port­sys­tems oder die Unter­stüt­zung der pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen durch eine eigens ent­wor­fe­ne App genau für die­se Ziel­grup­pe dar­ge­stellt und erläutert:

 

Erkennt­nis­se und Erfah­run­gen aus drei Jah­ren For­schung, Koope­ra­ti­on und prak­ti­scher Umset­zung: Bilanz und Aus­blick eines durch den G‑BA Inno­va­ti­ons­fonds geför­der­ten Projektes 

Die Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on Ster­ben­der durch Stär­kung der Kom­pe­ten­zen und Struk­tu­ren am Ort der letz­ten Tage und Stun­den – so lau­te­te die zen­tra­le Ziel­stel­lung des mit zwei Mil­lio­nen Euro durch den Inno­va­ti­ons­fonds des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss für Gesund­heit (G‑BA) geför­der­ten Pro­jek­tes Ave­nue-Pal (Ana­ly­se und Ver­bes­se­rung des sek­tor- und bereichs­über­grei­fen­den Schnitt­stel­len- und Ver­le­gungs­ma­nage­ments in der Pal­lia­tiv­ver­sor­gung). Kon­kret bedeu­tet dies ins­be­son­de­re, dass die Men­schen nicht län­ger unnö­ti­gen Ver­le­gun­gen zwi­schen und inner­halb der Ver­sor­ger aus­ge­setzt sein soll­ten. Zu die­sem Zweck wur­de nicht nur ein geeig­ne­tes und wis­sen­schaft­lich begrün­de­tes Hand­werks­zeug ent­wi­ckelt, son­dern dar­über hin­aus auch in zwei gro­ßen Ein­rich­tun­gen – die jeweils stell­ver­tre­tend für vie­le Tau­send bun­des­weit ver­gleich­ba­re Kran­ken­häu­ser und Pfle­ge­hei­me ste­hen – im Nor­mal­be­trieb umsich­tig ein­ge­führt, erprobt und wenn nötig ver­bes­sert. Die Ergeb­nis­se sind ein­deu­tig: die Zahl der Ver­le­gun­gen wer­den erheb­lich rück­ge­führt, die Zufrie­den­heit der betrof­fe­nen Men­schen und Hel­fer mit die­sem Vor­ge­hen ist sehr hoch.

Anläss­lich die­ser erfreu­li­chen Bilanz wer­fen aus­ge­wie­se­ne Exper­ten der betei­lig­ten Insti­tu­tio­nen und Kon­sor­ti­al­part­ner nun in einem abschlie­ßen­den Sym­po­si­um einen Blick auf die in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren gewon­ne­nen Erkennt­nis­se und Erfah­run­gen und dis­ku­tie­ren die Resul­ta­te des Gemein­schafts­pro­jekts. Ins­ge­samt 20 Refe­ren­ten geben einen Ein­blick, war­um und wie die erfolg­rei­che prak­ti­sche Umset­zung mög­lich wur­de und war­um das Pro­jekt­team glaubt, dass sich ein bun­des­wei­ter Trans­fer lohnt.

Das vom Fach­be­reich Life Sci­ence Engi­nee­ring der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Mit­tel­hes­sen (THM) orga­ni­sier­te Sym­po­si­um fin­det am 6. Mai 2021 von 13:30 bis 17:45 Uhr statt und wird auf­grund der Beschrän­kun­gen im Zuge der Coro­na-Pan­de­mie als Digi­tal­ver­an­stal­tung durchgeführt. 

Im Fokus des Sym­po­si­ums steht dabei ein brei­tes Spek­trum von Fra­ge- und Pro­blem­stel­lun­gen, die in den ver­schie­de­nen Pha­sen des Ave­nue-Pal-Pro­jek­tes Gegen­stand der Ana­ly­se, Ent­wick­lung und prak­ti­scher Umset­zung waren. So wer­den etwa vor dem Hin­ter­grund einer Ana­ly­se der gän­gi­gen Ver­le­gungs­pra­xis die im Pro­jekt rea­li­sier­ten Instru­men­te und Leit­li­ni­en vor­ge­stellt, aber auch von den kon­kre­ten Erfah­run­gen mit der Umset­zung der Leit­li­nie in einer Pfle­ge­ein­rich­tung und einem Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum berich­tet. Im Kon­text der Leit­li­ni­en­ent­wick­lung wur­den über­dies meh­re­re Ent­schei­dungs­hil­fen ent­wi­ckelt, die im Rah­men der Ent­schei­dungs­hil­fe für Not­ärz­te eben­falls exem­pla­risch zur Spra­che kommen.

Neben ver­schie­de­nen Instru­men­ten wie der Imple­men­tie­rung eines digi­ta­li­siert hin­ter­leg­ten Sup­port­sys­tems sowie der Steue­rung der Imple­men­tie­rung mit einer hier­für ent­wi­ckel­ten Balan­ce-Score-Card (BSC) oder der Unter­stüt­zung der pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen durch eine eigens ent­wor­fe­ne App genau für die­se Ziel­grup­pe wer­den auch Ergeb­nis­se der Begleit­for­schung etwa zum The­ma Com­pli­an­ce und Ethik vor­ge­stellt. Die not­wen­di­ge kom­mu­na­le und bür­ger­schaft­li­che Ein­bin­dung gehört eben­so zum The­men­spek­trum des Sym­po­si­ums wie der Trans­fer von inno­va­ti­ons­fonds-Pro­jek­ten in koope­ra­tiv-gemein­wohl­ori­en­tie­re Lösun­gen. Nicht zuletzt vor dem Hin­ter­grund der anhal­ten­den Covid-19-Pan­de­mie wer­den die Resul­ta­te und Kon­se­quen­zen einer im Ver­lauf des Jah­res 2020 durch­ge­führ­ten Stu­die zur eige­nen End­lich­keit erläu­tert und diskutiert.

Das Sym­po­si­um rich­tet sich an Betei­lig­te und Inter­es­sier­te aus den ver­schie­dens­ten Berei­chen. So gehö­ren zur Ziel­grup­pe etwa Wis­sen­schaft­ler des betrof­fe­nen Hand­lungs­fel­des und der Ver­sor­gungs­for­schung, rele­van­te Ver­bän­de und Inter­es­sen­ver­tre­ter, Kos­ten­trä­ger, Minis­te­ri­en und öffent­li­che Insti­tu­tio­nen und Fach­be­hör­den des Hand­lungs­fel­des, Betrei­ber von Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Kran­ken­häu­sern sowie Per­so­nen, die an der Stu­die zur eige­nen End­lich­keit teil­ge­nom­men bzw. die­se mul­ti­pli­ziert haben.

Die Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung ist kos­ten­los. Anmel­den kön­nen Sie sich jeder­zeit unter: https://www.transmit.de/geschaeftsbereiche/zentren/akademie/details-zur-veranstaltung/?a_id=214

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und detail­lier­te Anga­ben zum Pro­gramm des Sym­po­si­ons fin­den Sie unter: https://www.avenue-pal.de/avenue-pal-symposium

 

Das vom Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss (G‑BA) durch den Inno­va­ti­ons­fonds geför­der­te Pro­jekt Ave­nue-Pal (Ana­ly­se und Ver­bes­se­rung des sek­tor- und bereichs­über­grei­fen­den Schnitt­stel­len- und Ver­le­gungs­ma­nage­ments in der Pal­lia­tiv­ver­sor­gung) erhebt Daten dazu, wel­che Fak­to­ren bei der Ver­le­gung von Ster­ben­den in den letz­ten Lebens­ta­gen eine Rol­le spie­len. Im Rah­men die­ses Pro­jek­tes wer­den unter Feder­füh­rung des Trans­MIT-Pro­jekt­be­rei­ches für Ver­sor­gungs­for­schung (Lei­tung Diplom­psy­cho­lo­ge Prof. Dr. Wolf­gang Geor­ge), sowie in Koope­ra­ti­on mit nam­haf­ten Pro­jekt­part­nern evi­denz­ba­sier­te Leit­li­ni­en und Ent­schei­dungs­hil­fen ent­wi­ckelt, um nicht not­wen­di­ge Ver­le­gun­gen von Men­schen in deren letz­ten Lebens­pha­se in Zukunft zu ver­hin­dern. Der Gemein­sa­me Bun­des­aus­schuss (G‑BA) hat den Auf­trag, neue Ver­sor­gungs­for­men, die über die bis­he­ri­ge Regel­ver­sor­gung der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung hin­aus­ge­hen, und Ver­sor­gungs­for­schungs­pro­jek­te, die auf einen Erkennt­nis­ge­winn zur Ver­bes­se­rung der bestehen­den Ver­sor­gung aus­ge­rich­tet sind, zu fördern.

 

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